Im Modellprojekt
Visuelle Kompetenz im Medienzeitalter wurde versucht, das Internet als
Medium
für den Kunstunterricht zu etablieren. Dabei ging es zunächst
um die Entwicklung eines Curriculums für
die Ausbildung von zukünftigen Kunstpädagogen, das nicht nur
den technischen Bereich der Programmierung, sondern auch den ästhetisch-gestalterischen
Aspekt sowie einen umfassenden theoretischen Hintergrund beinhaltete. Der
Schwerpunkt der Fragestellungen lag darin, wie man dieses Medium
in seiner Komplexität vermitteln kann und wie es für kreative Projekte nutzbar gemacht wird.
Desweiteren standen Fragen zu Sinn und Unsinn des Mediums zur Disposition,
um das Medium jenseits des medialen Hypes zu betrachten. Ziel war
es, den Ausbildungsstand der Studierenden der Kunstakademie in der Nutzung
zeitgenössischer Medien zu verbessern und den Kunstunterricht
als wichtigen Faktor der visuellen Kompetenzbildung im Umgang mit
[Computer-] Medien im 21. Jahrhundert zu stärken.
Verantwortlich für dieses Projekt, das an der Staatlichen Akademie
der Bildenden Künste Stuttgart durchgeführt wurde, war Prof. Dr.
Hans Dieter Huber, (künstlerisch-) wissenschaftliche Mitarbeiter waren Michael Scheibel
und Bettina Lockemann.
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